2026 ︎ Austfonna
︎Dokumentation des Gletscherabgusses für Das Archiv des Verschwindens︎Arktis
Austfonna (Arktis), 2026
Dokumentation des Gletscherabgusses für
Das Archiv des Verschwindens
2019 - laufend
Am
24. Juli 2026 habe ich Austfonna auf einen treibenden Eisberg in der
Arktis abgegossen, auf Eis, das gerade erst von der Eiskappe
abgebrochen war.
Der Abguss hat eine Oberfläche berührt, die während der letzten Eiszeit entstanden ist, vermutlich vor 10.000 bis 12.000 Jahren. Auf diesen Moment hatte ich mich eineinhalb Jahre lang vorbereitet. Möglich wurde er jedoch erst durch die Erfahrung, das Wissen und die außergewöhnliche Unterstützung von Sarah Gerats im Rahmen meiner Arctic Circle Expeditionary Residency.
Auf dem Eisberg hat jede Minute gezählt. Jederzeit hätte sich das Eis bewegen, drehen oder seine Position verändern können. Es gab keine vollständige Kontrolle über den Prozess. Die Arktis hat mich gelehrt, dass jedes Vorhaben immer auch von den Kräften der Natur abhängt. Wetter, Wind, Wellen und Tiere bestimmen mit, was möglich ist, und was nicht.
Meine Erfahrung läßt sich kaum in Worte fassen: Es bleibt ein überwältigendes Gefühl angesichts der Intensivität, Massivität und der Schönheit der Natur.
Der Abguss hat eine Oberfläche berührt, die während der letzten Eiszeit entstanden ist, vermutlich vor 10.000 bis 12.000 Jahren. Auf diesen Moment hatte ich mich eineinhalb Jahre lang vorbereitet. Möglich wurde er jedoch erst durch die Erfahrung, das Wissen und die außergewöhnliche Unterstützung von Sarah Gerats im Rahmen meiner Arctic Circle Expeditionary Residency.
Auf dem Eisberg hat jede Minute gezählt. Jederzeit hätte sich das Eis bewegen, drehen oder seine Position verändern können. Es gab keine vollständige Kontrolle über den Prozess. Die Arktis hat mich gelehrt, dass jedes Vorhaben immer auch von den Kräften der Natur abhängt. Wetter, Wind, Wellen und Tiere bestimmen mit, was möglich ist, und was nicht.
Meine Erfahrung läßt sich kaum in Worte fassen: Es bleibt ein überwältigendes Gefühl angesichts der Intensivität, Massivität und der Schönheit der Natur.
Vielen
Dank für die Dokumentation:
Foto Index, 1, 2, 3, 12: © Nadine Valcin
Foto 4, 5, 8, 9, 10, 13: © Claudia Rorarius
Foto 6, 11: © Richard Koscher
Vielen Dank an Rhys Whitehouse, der das Zodiac sicher navigiert hat, und für die vorbereitenden Gespräche rund um den Abguss, auch an den Kapitän und die Crew der SV Rembrandt van Rijn.
Ein spezieller Dank geht an den Glaziologen Thorben Dunse, der sein fundiertes Wissen über Austfonna mit mir geteilt hat, sowie an Ullrich Neumann von Kolibri Geo Services AS, der mir in Longyearbyen noch wertvolle Hinweise gegeben hat.
Foto Index, 1, 2, 3, 12: © Nadine Valcin
Foto 4, 5, 8, 9, 10, 13: © Claudia Rorarius
Foto 6, 11: © Richard Koscher
Vielen Dank an Rhys Whitehouse, der das Zodiac sicher navigiert hat, und für die vorbereitenden Gespräche rund um den Abguss, auch an den Kapitän und die Crew der SV Rembrandt van Rijn.
Ein spezieller Dank geht an den Glaziologen Thorben Dunse, der sein fundiertes Wissen über Austfonna mit mir geteilt hat, sowie an Ullrich Neumann von Kolibri Geo Services AS, der mir in Longyearbyen noch wertvolle Hinweise gegeben hat.